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| Raumkognition | ||||||||||||||
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Die Gruppe “Raumkognition” beschäftigt sich mit der Erforschung von höheren kognitiven Prozessen beim Handeln in der Umgebung. Dies beinhaltet zum einen die Repräsentation und Organisation von Informationen aus der Umgebung, die wir über verschiedene Sinne geliefert bekommen. Zum zweiten das zielgerichtete Verarbeiten der Sinnes- und Gedächtnisinformation, um planen zu können, und Entscheidungen in der näheren lokalen wie auch in der weiteren Umgebung treffen zu können. Zum Dritten beinhaltet es die Beobachtung und Aktualisierung von ausgeführtem Verhalten. Hauptthemen der vergangenen Jahre haben ein breites Spektrum systematischer Beschreibungen gespannt, das von Merkmalen bis hin zu Untersuchungen kognitiver Verarbeitungssysteme reicht. Die aktuellen Projekte richten sich auf die Interaktion zwischen der Bewegung im Raum und der Objektwahrnehmung als auch auf die Orientierung in der Umgebung, wie z. B. innerhalb von Gebäuden oder Städten. ◘ Orientierung in Navigationsräumen
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Der Beitrag von Eigenbewegung zur Objekterkennung Es ist bekannt, dass es für Personen schwieriger ist, Objekte aus neuen Ansichten zu erkennen wie aus schon bekannten Ansichten. Diese so genannte Ansichtsabhängigkeit wurde in zahlreichen Studien bestätigt und zeigt sich sowohl im Anstieg der Antwortzeit als auch in einer erhöhten Anzahl von Erkennungsfehlern. In natürlichen Umgebungen gibt es jedoch zwei Möglichkeiten die Ansicht eines Objekts zu verändern: die erste ist die Rotation des Objekts vor einem stationären Beobachter (Objekt-Bewegung), die zweite ist die Bewegung des Beobachters um das Objekt (Beobachter-Bewegung). Simons et al. (2002) fassten ältere Studien zu diesen beiden Effekten zusammen und führten darüber hinaus eigene Experimente durch, in denen sie einen Unterschied zwischen Objekt- und Beobachter-Bewegung fanden: die Ansichtsabhängigkeit verschwand, wenn neue Ansichten auf Beobachterbewegungen zurück gingen und nicht auf Objektbewegungen. Dieses Phänomen ist deshalb interessant, da lange Zeit geglaubt wurde, dass Objekterkennungsprozesse unabhängig von Eigenbewegung ablaufen. In diesem Projekt erforschen wir mit Hilfe von Virtueller Realität die Details dieses Phänomens, insbesondere folgende Fragen:
REFERENZEN GEFÖRDERT DURCH:
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| PROJEKTLEITER ◘ Wataru Termatoto |
BETEILIGTE ◘ Bernhard E. Riecke |
EINRICHTUNGEN ◘ TrackingLab |
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