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| Eigenbewegungswahrnehmung und Orientierung | ||||||||||||||
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Die Wahrnehmung von Eigenbewegung wird am MPI für biologische Kybernetik in verschiedenen Forschungsprojekten untersucht. Das erste Projekt beschäftigt sich mit Eigenbewegungswahrnehmung im Kontext von multisensorischer Integration, wobei der Einfluss von visueller, vestibulärer und propriozeptiver Information untersucht wird. Ein zweiter Fokus liegt auf der Untersuchung der Illusion von Eigenbewegung - wie können wir Anwender in den Glauben versetzen, dass sie sich bewegen, ohne dass wir das mit Hilfe teurer Bewegungssimulatoren wirklich tun müssen? Ein drittes Projekt untersucht Eigenbewegungswahrnehmung beim Gehen - dabei verfolgen wir unter anderem das Ziel, ein omni-direktionales Laufband zu entwickeln und zu testen, mit dem Anwender beliebig grosse Räume explorieren können. ◘ Menschliche Fortbewegung und Gangeigenschaften
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“Spatial Updating” während der Bewegung in zwei und drei Dimensionen Beim Bewegen durch die Welt erneuern wir permanent unser Wissen darüber, wo wir uns momentan in Bezug zu den Gegenständen in unserem Umfeld befinden. Dieses Aktualisieren räumlicher Informationen, auch „Spatial Updating“ genannt, funktioniert überwiegend automatisch, da wir die Position von Objekten während der Bewegung mühelos verfolgen können. Erfolgreiches Spatial Updating erfordert akkurate Wahrnehmung der Eigenbewegung, vor allem dann, wenn wir Objekte lokalisieren müssen, dabei aber keine visuelle Rückmeldung bekommen. Anhand eines experimentellen Paradigmas, in dem Personen ununterbrochen auf ein gleichbleibendes Ziel zeigen müssen, wollen wir den Beitrag der einzelnen, verfügbaren Eigenbewegungsinformationen für das Spatial Updating zu erfahren. Unter Benutzung des modernen Motion-Tracking System des Cyberneums beobachten wir die Armbewegungen von Personen beim Gehen entlang zweidimensionaler Pfade. Während der zweiten Phase des Projekts werden wir das TrackingLab-Paradigma auf die Nutzung des KUKA Bewegungssimulators anpassen. Die sechs Freiheitsgrade des Roboterarms erlauben uns, Personen auf einfachen und komplexen Bahnen in drei Dimensionen zu bewegen. Dies wird uns erstmals ermöglichen, Spatial Updating während Translationen in allen drei Dimensionen zu untersuchen.
REFERENZEN
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PROJEKTLEITER |
BETEILIGTE ◘ Betty Mohler ◘ Jean-Pierre Bresciani ◘ Heinrich H. Bülthoff |
EINRICHTUNGEN ◘ TrackingLab ◘ RoboLab |
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