Die Bewegungsplattform nach dem Stewart-Prinzip ermöglicht es, Bewegung durch den Raum zu simulieren, ähnlich wie bei Fahr- und Flugsimulatoren. Den Ver- suchspersonen können gleichzeitig Bilder sowie auch Körperbewegungen im Raum dargeboten werden: Die Versuchsperson sitzt angeschnallt auf einem Sitz und sieht auf einer Leinwand vor sich eine vom Computer erzeugte virtuelle Szene. Die Plattform kann sich in sechs Freiheitsgraden bewegen: in die drei Bewegungsrich- tungen, um die sie sich auch drehen kann. Diese sechs Richtungen können unabhängig miteinander kombiniert werden, sodaß Bewegungen in alle Richtungen möglich sind. Mit einem Joystick kann die Versuchsperson diese Bewegungen aktiv steuern. Dabei errechnet der Computer in Echtzeit, d.h. ohne merkbare zeitliche Verzögerung, sowohl das Bild der Szene als auch die Bewegung der Plattform im Raum.
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